Willkommen zu unserer heutigen Vertiefung. Wir nehmen uns heute mal die Erweiterungen für die Software openVIVA vor, basierend auf den Produktinfos, die sie uns da geschickt haben. Website-Auszüge, Kataloginfos. Unser Ziel ist es, gemeinsam herauszufinden, welche dieser Bausteine, dieser Module für ihre spezifischen Abläufe vielleicht den größten Nutzen bringen könnten. openVIVA ist ja modular, also anpassbar.
Und wichtig ist vielleicht vorab, diese Erweiterungen, die setzen ja auf einem Kernsystem auf. Die Quellen, die wir haben, legen nahe, dass die Verwaltung Basislizenz plus Abrechnung und Finanzbuchhaltung, dass das so die, die optimale Grundlage ist. Die Module, über die wir jetzt sprechen, die docken dann quasi an diese Basis an. Je nachdem, wo bei Ihnen der Schuh drückt. Fangen wir mal bei der Kommunikation an. Wenn Ihre Teams zum Beispiel immer noch zwischen Telefon und CRM hin und her springen müssen, nur um Anrufe zu dokumentieren, dann ist die Telefonanbindung sicher interessant. Also wenn Ihre Telefonanlage URLs verarbeiten kann, klinkt sich Ihr Telefon-Client direkt in openVIVA ein. Das heißt anrufen direkt aus dem System und bei eingehenden Calls, da öffnet sich gleich die passende Notizmaske. Voraussetzung ist eben eine kompatible Anlage und die Basislizenz. Ja, der sprengende Punkt ist hier ganz klar die nahtlose Integration, oder? Kein Systemwechsel mehr, alles wird im Kontext erfasst. Das spart doch spürbar Zeit und naja, auch Nerven im Alltag.
Und jetzt wird es, glaube ich, richtig spannend. Die E-Mail-Automatisierung. Das klingt erstmal mächtig. Die gesamte Mailkommunikation direkt in openVIVA zu haben, importiert aus IMAP-Postfächern oder über MSG, also diese Microsoft-Schnittstelle. Aber birgt das nicht auch die Gefahr, dass man im System von Mails quasi überschwemmt wird? Das ist eine berechtigte Frage. Das Faszinierende ist hier aber gerade, wie man diese Informationsflut überwindet, aber mit Kontrolle. Also E-Mails werden nicht einfach nur importiert. Sondern die werden automatisch gefiltert und dem richtigen Kunden, dem richtigen Vertrag oder Schaden zugeordnet. Man kann Vorlagen nutzen, Signaturen zentral verwalten, sogar Bearbeitungszeiten erfassen. Und mit White Lists oder Blacklists steuern sie, was überhaupt im System ist. Es gibt das sogar für private Mails. Es geht darum, die relevante Kommunikation wirklich lückenlos zu archivieren, zentral verfügbar zu machen, aber eben ohne im Chaos zu versinken.
Da passt dann ja openMIA gut ins Bild. Das wird ja als Ergänzung erwähnt, ein Mail-Client, der sich anfühlen soll wie Outlook, aber direkt mit openVIVA spricht, was genau kann der denn, was mein normales Mailprogramm jetzt nicht kann? Naja, neben dieser nahtlosen Einbindung bietet es laut den Unterlagen eben Zusatzfunktionen. Sowas wie einen digitalen Aktenkoffer für unterwegs. Und sogar einen KI-Schreibassistenten. Der Fokus liegt da ganz klar auf maximaler Integration und Effizienzsteigerung. Und aktuell ist es wohl für Nutzer der E-Mail-Automatisierungslizenz kostenfrei, bis auf Setup und Schulung natürlich. Kommunikation hätten wir dann mal abgedeckt.
Aber wie kriegen wir all die Infos dann auch sauber aufs Papier oder sagen wir in Berichte? Da kommt ja dann der Document Designer ins Spiel. Ein flexibles Werkzeug, das mit Word und Excel-Vorlagen arbeitet. Genau, und Flexibilität ist hier wirklich das A und O. Es geht weit über einfache Textmarken hinaus. Sie können mittels individueller SQL-Abfragen, also direkter Datenbankabfragen, auch komplexere Beziehungen abbilden. Stellen Sie sich vor, Sie erstellen eine Vertragsübersicht und können per Knopfdruck alle zugehörigen Schadensfälle mit auflisten lassen, automatisch aus dem System gezogen. Das ist so eine typische Eins-zu-Eins-Beziehung, wie man sagt. Ideal für komplexe Policen oder vielleicht auch vorausgefüllte Meldebögen. Auch hier braucht man aber wieder die Verwaltung Basislizenz als Grundlage.
Nächstes Thema – kennt wahrscheinlich jeder – zig Passwörter für verschiedene Systeme. Nervig und potenziell auch ein Sicherheitsrisiko. Hier setzen die Authentifizierungsverfahren an. Neben der Standard-2-Faktor-Authentifizierung gibt es ja zwei weitere Optionen, richtig? Richtig. Erstens, die LDAP-Anbindung. Damit nutzen Sie Ihr bekanntes Windows-Login, also das vom Verzeichnisdienst, auch für openVIVA. Praktisch. Sehr praktisch. Und auch andere Konten können dann dasselbe Passwort nutzen.
Zweitens gibt es die Single-Sign-On/SSO-Schnittstelle. Hier melden Sie sich über den zentralen Anmeldedienst Ihres Unternehmens an. Das ist besonders nützlich bei vielen Nutzern oder Standorten. Er fordert aber natürlich auch Anpassungsaufwand an Ihre spezielle Infrastruktur. Das muss man abwägen. Beide Optionen setzen wieder die Basislizenz voraus.
Kommen wir zu zwei Bereichen, die oft als, naja, strategisch gelten. Business Intelligence. Das Versprechen ist ja immer, Daten in Wissen verwandeln, für bessere Entscheidungen. Klingt gut, aber was heißt das hier konkret? Also hier geht es darum, aus den Rohdaten, die Sie eh schon haben, wirklich handfeste Entscheidungshilfen zu machen. Die eigentliche Stärke liegt ja oft im Aufdecken von Mustern, die man sonst nicht sieht. Zum Beispiel? Naja, welche Kundengruppe reagiert am besten auf ein bestimmtes Angebot? Wo droht vielleicht unbemerkt Abwanderung? Welche Vertriebsregion braucht vielleicht mehr Unterstützung? Das BI-Tool liefert dafür interaktive Auswertungen und Kennzahlen, um genau solche Fragen zu beantworten. Man braucht hierfür aber mindestens fünf Lizenzen plus die Basislizenz. Das ist eher für größere Teams gedacht.
Und der letzte Baustein für heute: Vertrieb CRM zur Organisation rund um Kunden, Verträge, Partner. Das ist ja sicher mehr als nur eine reine Adressverwaltung, oder? Absolut. Ziel ist hier ganz klar die Optimierung der Vertriebsprozesse. Stellen Sie sich vor, Sie können Umsatzchancen, viel systematischer verfolgen. Vertriebsprognosen erstellen. Und durch gezieltes Kundentracking oder Cross-Selling-Analysen vielleicht Potenziale heben, die sonst einfach untergehen würden. Es hilft, den Überblick über wichtige Accounts und laufende Vorgänge zu behalten. Also den Vertrieb wirklich steuern. Aber auch hier gilt, fünf Lizenzen plus Basis sind die Voraussetzung.
Fassen wir das vielleicht nochmal kurz zusammen. Diese openVIVA-Erweiterungen zielen ja anscheinend darauf ab, Insellösungen aufzubrechen und alles besser zu vernetzen. Von der nahtlos integrierten Kommunikation per Telefon- und E-Mail inklusive diesem spezialisierten Client openMIA. Über die flexible Dokumentenerstellung mit dem Document Designer bis hin zu sicherer und einfacher Anmeldung via LDAP oder SSO und eben den tieferen Einblicken durch Business Intelligence und CRM-Funktion.
Genau, und das wirft dann eigentlich die entscheidende Frage für Sie auf, die Sie sich stellen sollten: Welche konkreten Reibungspunkte gibt es denn in Ihren täglichen Abläufen oder welche strategischen Ziele, sei es Effizienzsteigerung, bessere Kundenbindung, datengestützte Steuerung, könnten durch welche Kombination dieser Module am besten adressiert werden? Denken Sie vielleicht mal darüber nach, wie gerade das Zusammenspiel von reibungsloser Kommunikation, intelligenter Datenanalyse und sicherem Zugriff ihre spezifischen Herausforderungen lösen könnte – wo drückt der Schuh am meisten?