Benutzerorientierte Entwicklung

Software-Ergonomie in openVIVA c2
Eine Software, die Ihnen nicht nur ermöglicht, Ihre notwendigen Arbeiten zu erledigen, sondern die Sie dabei auch unterstützt und sicher zum Ziel führt: openVIVA c2 wurde unter Berücksichtigung ergonomischer Prinzipien entwickelt, um Ihre Arbeitsprozesse zu optimieren und Ihnen die Arbeit mit dem System zu erleichtern. Durch die Einhaltung ergonomischer Prinzipien kann psychischen Belastungen des Benutzers, zum Beispiel in Form von Frustration und Unzufriedenheit, vorgebeugt werden.

Die Software-Ergonomie liefert eine Reihe wichtiger Faktoren, die bei der Gestaltung interaktiver Software sicherstellen, dass diese den Erfordernissen des Benutzers in bestmöglicher Weise entspricht. Dabei werden u.a. Arbeitsabläufe, Hierarchien der Menüebenen, Kommando-Sprachen, die Farb- und Schriftwahl sowie die Funktionsaufteilung zwischen Mensch und Computer betrachtet.

Um die ergonomischen Prinzipien der Programmierung zu definieren, wird das ABC-Modell herangezogen. Es stellt eine Beziehung der Aufgabe an sich, des Benutzers sowie des Computers dar und veranschaulicht die Möglichkeiten, wie interaktive Komponenten gestaltet, bewertet und entworfen werden können. Besonderen Fokus legt das Modell auf die Dialoggestaltung, die nach folgenden Ansätzen umgesetzt werden sollte:

Angemessenheit: Das System muss die Funktionen zur Verfügung stellen, die für die Lösung einer Aufgabe benötigt werden.
Benutzer: Das System soll handhabbar sowie leicht erlernbar sein. Es muss sich durch eine intuitive sowie verständliche Bedienung auszeichnen.
Computer: Das System muss an die Fähigkeiten des Benutzers und die Prinzipien der Arbeitsplatzgestaltung angepasst sein.

Verfeinert man das ABC-Modell, ergeben sich sieben Gestaltungsgrundsätze. Anhand dieser Grundsätze zeigen wir Ihnen exemplarisch, wo Sie ergonomische Prinzipien in openVIVA c2 wiederfinden.

Aufgabenangemessenheit:
Das System unterstützt den Benutzer bei der Erledigung seiner Aufgaben. Dabei beruhen die Funktionalität und der Dialog auf charakteristischen Eigenschaften der Aufgabe anstatt auf der eingesetzten Technologie.
In openVIVA c2: Vorgabe von Standardwerten bei Eingabefeldern.

Selbstbeschreibungsfähigkeit: Der Benutzer erkennt und versteht bei jedem Schritt, in welchem Dialog und an welcher Stelle im Dialog er sich befindet. Er weiß, welche Handlungen unternommen werden können und wie sie ausgeführt werden müssen.
In openVIVA c2: Hinweise des Systems, in welchem Format bestimmte Daten (z.B. Geburtsdatum) eingegeben werden müssen.

Individualisierbarkeit: Der Benutzer kann die Darstellung der Informationen ändern bzw. anpassen. 
In openVIVA c2: Modularer Aufbau der Landing Pages durch Widgets, die vom Benutzer individuell angepasst werden können.

Steuerbarkeit: Der Benutzer kann den Dialogablauf starten und hat die Möglichkeit, dessen Richtung und Geschwindigkeit zu beeinflussen bis das Ziel erreicht ist.
In openVIVA c2: Eingabefelder mit der Möglichkeit, die letzte Eingabe rückgängig zu machen.

Erwartungskonformität: Der Dialog erfüllt aus dem Kontext des Nutzer heraus vorhersehbare Belange und anerkannte Konventionen. Diese können sich zum Beispiel aus dem Arbeitsgebiet oder der Erfahrung ergeben. 
In openVIVA c2: Gleiche Verwendung von Funktionscodes und -tasten in allen Masken und Menüs. Das System verwendet gängige Fachausdrücke der Branche.

Fehlertoleranz: Trotz Eingabefehlern kann ein Arbeitsergebnis mit keinem oder nur minimalem Korrekturaufwand erreicht werden.
In openVIVA c2: Das Eingabefeld erkennt fehlerhafte Eingabe automatisch und teilt es dem Benutzer mit. Wurde zum Beispiel ein Pflichtfeld vergessen, erscheint ein Fehlerdialog, der beim Klick direkt zum betreffenden Feld führt.

Lernförderlichkeit: Der Benutzer wird beim Erlernen der Nutzung des Systems durch den Dialog unterstützt und angeleitet.
In openVIVA c2: Einheitliche Strukturierung von Dialogen, die dem Benutzer die Möglichkeit geben, neue Funktionen eigenständig auszuprobieren und einzusetzen.